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Niederösterreichische Landeskorrespondenz

Ausstellung „Sakraler Jugendstil“ im Museum am Dom St. Pölten eröffnet

LH Mikl-Leitner: Museen sind Aushängeschilder und Bewahrer historischen Erbes

Am Freitag eröffnete Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner die Ausstellung „Sakraler Jugendstil“ im Museum am Dom, die das kirchliche Kunstschaffen der Zeit um 1900 im österreichischen Raum in den Vordergrund stellt. Nach Begrüßungsworten von Museumsleiterin Manuela Rechberger, die einen Überblick über die Ausstellung gab, sprach Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vom Museum am Dom, vor 135 Jahren als erstes Diözesanmuseum Österreichs gegründet, als wichtigen Teil der Museumslandschaft in Niederösterreich. „Unsere Museen sind Aushängeschilder und Bewahrer historischen Erbes, die in der Glaubens-, Wissens- und Geschichtsvermittlung Verantwortung übernehmen“, sagte Mikl-Leitner.

Im Museum am Dom seien Kunst- und Kulturvermittlung oberstes Gebot und so bezeichnete die Landeshauptfrau die Ausstellung als „eine wichtige Brücke zwischen der Kirche und den Gläubigen und zwischen sakraler und weltlicher Kunst.“ Die Ausstellung zeige eindrücklich, dass „der Jugendstil schon lange Einzug in unsere Kirchen, Stifte und Klöster gehalten hat.“ Beispiele dafür finden sich in vielen Teilen Niederösterreichs, führte Mikl-Leitner aus, „wie in der Kierlinger Pfarrkirche nahe Klosterneuburg oder natürlich in der Synagoge hier in St. Pölten“, wo in Zusammenarbeit des Landes mit der Landeshauptstadt ein Dialogzentrum entstehen solle, „mit dem wir Brücken zwischen den einzelnen Kulturen und Religionen bauen wollen.“

Aber auch in der niederösterreichischen Malerei und Architektur habe der Jugendstil seine Spuren hinterlassen: „Denke an den gebürtigen St. Pöltner Ernst Stöhr, dessen Stöhr-Haus man am Weg zum Museum bewundern kann“, so die Landeshauptfrau, oder Koloman Moser, Mitbegründer der Secession, „der Niederösterreich in seinen Gemälden wie dem ,Blick auf die Rax´ verewigt hat.“ Sie erinnerte auch an „die Villa Loos in Melk, die Villa Antoinette am Semmering oder auch das wunderschöne Jugenstil-Theater ,Sommerarena´ in Baden.“

Der Jugendstil sei eine Kunst mit ganz großer Geschichte, sagte Mikl-Leitner abschließend und bedankte sich allen voran bei Museumsleitung Manuela Rechberger und den über 170 Menschen, „die diese Ausstellung, die alle Jugendstil-Liebhaber begeistern wird, erst möglich gemacht haben.“

Bischof Schwarz hob in seinen Worten das „Wohlwollen des Landes Niederösterreich für Kunst, Kultur und Kirche hervor“ und freute sich auf die Ausstellung im Museum am Dom. „Mit der Ausstellung ,Sakraler Jugendstil´ schaffen wir ein prophetisches Rufzeichen, denn hier können die Menschen ein neues Gespür für das Heilige entwickeln und sie zeigt, dass schöne Dinge die Zeit überdauern“, so Schwarz.

Zu Wort kam auch Renate Gamsjäger, Stadträtin in St. Pölten, die ihrer Freude Ausdruck verlieh, dass einige Stücke des Stadtarchives aus dem Nachlass der Niederösterreicher Ernst Stöhr (St. Pölten) und Ferdinand Andri (Waidhofen a.d. Ybbs) in der Ausstellung zu sehen sind.

Die Ausstellung „Sakraler Jugendstil“ im Museum am Dom in St. Pölten ist ab dem heutigen Samstag öffentlich zugänglich und bis 15. November 2023 zu besichtigen. Details unter www.museumamdom.at

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