Ausstellende Künstlerinnen und Künstler
Rolf Laven, Bernhard Wieser, Heidi Tschank, Harald Herkner, Zierl Berthild, Walter Kanov, Johann Luif, Andreas Mathes, Renate Polzer, Panto Trivkovic, Beatriz Hasler, Peter Wiener
Die Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreichs, Landesverband Wien/NÖ/Bgld. organisiert heuer gemeinsam mit dem Ersten österreichischer Straßenbahn- und Eisenbahnklub (kurz 1.öSEK) ein vom Land Niederösterreich gefördertes Künstler/-innen-Symposium zum Thema „Im Zug der Zeit“, welches vom 3. bis 10. Juni 2023 auf dem Gelände des Eisenbahn-Museums in Strasshof stattfindet. Das Symposium bietet zehn Mitgliedern Raum für Impulse zu kreativen Prozessen.
Die während des Symposiums entstehenden Objekte bilden anschließend den Grundstock für einen Skulpturenpark auf dem Museumsgelände, welcher im Herbst 2023 im Rahmen der Langen Nacht der Museen eröffnet werden wird. Zuvor gibt es aber am Ende des Symposiums noch eine interessante Ausstellung auf dem Gelände des Eisenbahn Museums.
In der gleichnamigen Ausstellung "Im Zug der Zeit", welche am 10. Juni 2023 um 15 Uhr von Dipl. Ing. Walter Vock, Vizebürgermeister von Strasshof eröffnet wird, werden die während des Symposiums entstandenen Skulpturen, Objekten der Bildhauer/innen und Fotografien der am Symposium teilnehmenden Fotograf/innen präsentiert.
Die Besonderheit des Symposiums liegt einerseits in der Zusammenarbeit der Österreichischen Standesvertretung für den Beruf bildender Künstlerinnen und Künstler mit einem ehrenamtlich geführten Verein zur Erhaltung von Kulturgütern – in diesem Fall von Lokomotiven, Waggons, Signal- und Stellwerksanlagen, Fernsprecheinrichtungen etc. (dem 1.öSEK - Erster österreichischer Straßenbahn- und Eisenbahnklub) und andererseits in der Verwendung von eisenbahnspezifischen Materialien, Altmetallen und Eisenbahnschwellen zur Schaffung von Kunstwerken mit einem besonderen Blick auf die Ästhetik von Weggeworfenem, Entsorgtem und nicht mehr Gebrauchtem.
Durch die kreative Wiederverarbeitung wird Abfall nicht nur symbolisch, sondern auch praktisch aufgewertet. Gleichzeitig zeigt die Kunst auch das enorme Potential auf, das in wertvollen Ressourcen steckt.
Abfall stellt auf diese Weise nicht nur ein Potenzial für ästhetisch anmutende Kunst dar, sondern fungiert auch als Mahnmal für ein großes Problem unserer Umwelt und Gesellschaft.
Ort: Eisenbahnmuseum Straßhof, Sillerstraße 123, 2231 Strasshof
Aussender: Andreas Mathes, Bildhauer, Tel 0664/462 01 85, atelier@andreasmathes.com