AUSSTELLUNG 21. - 22. Juni
KONZERT am Do, 22.6.23, 19.30 Uhr
Villa Wertheimstein, Döblinger Hauptstraße 96, 1190 Wien
Mit Kompositionen von Kees Arntzen, Leo Brauneiss, Robert J.Crow, Luigi Dallapiccola, Arnold Schönberg, Karlheinz Stockhausen und Gedichten von Rike vom Rhein
Ausführende: Carol Morgan (Klavier), Kees Arntzen (Gitarre), Gregor Narnhofer (Klarinette/Bassklarinette), Ulrike Pölzl (Rezitation)
Ausstellung: Verena Crow (Malerei) und Kees Arntzen (Radierungen)
Vernissage am Di, 20.6.23, 19 Uhr. Mi und Do von 11 – 19 Uhr geöffnet
Herzliche Einladung Von der Geometrie der Gefühle
Die Gegenüberstellung von abstrakter und figurativer Kunst findet ihre musikalische Analogie in der Gegenüberstellung von traditioneller Tonalität und den abstrakten Strukturen der Atonalität der inzwischen hundert Jahre alten Zwölftonmusik der Frühmoderne. Auch ein Jahrhundert später loten KomponistInnen und KünstlerInnen dieses ergiebige Spannungsfeld noch aus.
Die Ausstellung:
Radierungen: Kees Arntzen nimmt das runde Geburtsjahr Schoenbergs Dodekaphonie als Anlass für die Schöpfung von zwölf Grafiken – eine für jeden Monat des Jahres - die gleichsam als musikalische 'Partituren', jeweils von einer Zwölftonreihe ausgehend - als Spielvorlage für Improvisationen dienen.
Malerei: Verena Crow stellt eine Auswahl von Malerei, Öl/Lw. ohne Titel, aus, die mit den malerischen Mitteln und Entscheidungen nahe sind am Intuitiven: Linien, Flächen bewusst und unbewusst gesetzt. Die Pausen, das unbestimmte Malerische spielen eine große Rolle.
Gedichte: Rike vom Rhein reagiert und agiert in zwölf Versen mit Sprachkunst auf vergangene und gegenwärtige Gefühle und Gedanken, ausgelöst durch die visuellen Muster und Haptik der Bildkompositionen.
Das Konzert:
Kompositionen von Kees Arntzen, Leo Brauneiss, Robert J. Crow, Luigi Dallapicola, Arnold Schönberg und Karlheinz Stockhausen; Gedichte von Rike vom Rhein.
Carol Morgan (Klavier), Gregor Narnhofer (Klarinette/Bassklarinette), Kees Arntzen (Gitarre) und Ulrike Pölzl (Rezitation).
Neben dodekaphonischen Improvisationen nach den grafischen Werken von Kees Arntzen zeigen vier andere Komponisten Zugänge zu einer abstrakten Durchstrukturierung des musikalischen Satzes, die sich in ihrer radikalen Strenge Schoenbergs Dodekaphonik nähern, musikalisch aber ganz andere Ziele verfolgen. Am Schluss kommt Arnold Schönberg selbst zu Wort, mit dem Intermezzo aus seiner 2023 in Mödling vervollständigten Suite op. 25.
Aussenderin: Verena Crow, verenacrow@aon.at