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Veranstaltungen und Festivals

3. Saisonausstellung 2023 | Maria Moser und Richard Jurtitsch

Eröffnung am 26. August, 18 Uhr, Gut Gasteil in Prigglitz

Gut Gasteil, Charlotte Seidl & Team, Gasteil 1A, 2640 Prigglitz
seidl@gutgasteil.at , www.gutgasteil.at

Galerie Gut Gasteil
Kunst in der Landschaft XIII: „mehr oder weniger“


Elementare Wucht trifft auf romantisch-mystische Melancholie. Trotz der offenkundigen Kontraste: Poesie und Emotion verbindet die Werke von Maria Moser und Richard Jurtitsch, die in der dritten Saisonausstellung am Gut Gasteil im südniederösterreichischen Prigglitz ab 26. August zu sehen sind. Zum Saisonabschluss laden die Bildhauerin Charlotte Seidl und ihr Team am 26. August zur Eröffnung, bei der die Kunsthistorikerin und Chefredakteurin des Kunstmagazins PARNASS, Silvie Aigner, zu den Künstlern und ihren Werken spricht und Gitarrist Klaus Trabitsch mit Special Guest für die musikalische Einstimmung sorgt.

Die Kunst in der Landschaft hat heuer einige prägnante neue Ergänzungen erhalten. Das 14 Hektar große Wiesenstück beiderseits der Straße lädt das ganze Jahr dazu ein - mit geeignetem Schuhwerk - Kunst und Natur im Dialog zu entdecken.

Noch bis 17. September ist die diesjährige Mitgliederausstellung "HUMAN_NATURE" im Künstlerhaus in Wien zu sehen, bei der Charlotte Seidl mit 81 ihrer in Ton geritzten und gebrannten kleinen szenen dabei ist.

Für Interessierte bietet das Gut Gasteil einen Newsletter, wo jeweils über das aktuelle Geschehen informiert wird: www.gutgasteil.at .

Kunst in der Landschaft
Über den Sommer ist zu den zwei aus Holzblöcken errichteten, hohen Skulpturen von Reinhard Sandhofer und einigen neuen großen Frauen und Figuren der Serie "Aus dem Spiel" von Charlotte Seidl eine Gruppe von Objekten aus Federstahl von Barbara Szüts hinzugekommen. Mit "Raumzeichnungen" transformiert die 1952 in Kärnten geborene, in Wien lebende Künstlerin den zweidimensionalen Strich über digitale Zwischenschritte in die massive dreidimensionale Form. Zwei miteinander in Zusammenhang stehende Plastiken sind am unteren Rand des Wiesengrunds platziert, eine am Weg 1. Die schwingende Dynamik des glatten und strahlenden Materials vermittelt jene Bewegung, die für Szüts eine wesentliche Inspiration und Grundlage ihrer Arbeit darstellt. Die im Boden verankerten Linien verdeutlichen die Verbindung der Natur mit dem erzeugten Werk und den Kreislauf und die Abhängigkeiten zwischen den Elementarkräften. Der spiegelnde Stahl bezieht dabei sein Umfeld am Himmel und auf der Erde und auch den Betrachter ein, der sich durch die individuellen Blickwinkel je nach Standort und auch durch die Berührungen des Materials auf diese Auseinandersetzung einlassen kann.

Maria Moser - Reine Energie
Der kraftvolle Pinsel- und Bürstenstrich prägt die energiegeladenen, großformatigen Bilder von Maria Moser. Erkennbar sind industrielle Objekte, die mit ihrer klaren Form als Projektionsfläche für das malerische Geschehen mit Ölfarbe auf Leinwand fungieren. Der Werkstoff Eisen und sein Bearbeitungsprozess dient dabei als Impulsgeber und Assoziation, die Materie, die in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen doch immer das gleiche Material bleibt. Im übertragenen Sinne stehen sie damit für die Einheit des Seins – im kleinen wie im großen, wie die 1948 im oberösterreichischen Frankenberg geborene und dort auch arbeitende Maria Moser feststellt.

Im Mittelpunkt jedes Bilds steht fast immer ein zentrales Motiv vor einem neutralen Hintergrund. Deutliche Kanten und geschwungene Wölbungen mit Licht- und Schattenkontrasten lassen die abstrakten Objekte als wuchtige, eher sachliche Gegenstände erscheinen. Im Kontrast dazu: Die auf vielfältige Schattierungen von Rot, Schwarz, Weiß und Blau reduzierte Farbskala, aus der Maria Moser schöpft, und die in ihrer Intensität starke Gefühle wecken. Der körperliche Einsatz bildet in Maria Mosers groß dimensionierten Arbeiten eine sehr starke Komponente. Die Auseinandersetzung mit dem Werkstoff und dem visuellen Geschehen bedeutet eine "Schlacht mit offenem Ausgang" beschreibt sie diesen Vorgang, der für sie selbst immer wieder Überraschungen hervorbringe, was sich aus den im Unterbewusstsein gespeicherten Informationen auf der Leinwand manifestiere. Aus Chaos und kontrollierter Steuerung entspinnt sich der Dialog, in dem sich die Formen und der oft pastose Farbauftrag entwickeln, der mit Pigmenten, Asphalt und angetrockneten Farbtopfschichten eine zusätzliche plastische Dimension erzeugen.

Richard Jurtitsch - Emotionale Berührung
In gedämpften, zurückhaltenden Farben malt Richard Jurtitsch mit Ölfarbe auf Leinwand Orte und Räume, denen eine durchaus angenehme Melancholie innewohnt: Historische Brückenfragmente, Blicke aus dem Fenster oder von Tropfen überzogene Scheiben, neuerdings auch Blumenportraits mit in die Tiefe führenden Details. Seine Motive finden ihn und berühren ihn - und diese Berührung will er dem Betrachter weitergeben.

Wehende Vorhänge verwehren den Ausblick aus dem Zimmer, wecken Sehnsucht, öffnen der Phantasie aber auch Möglichkeiten. Übereinander gelegte Motive wirken wie mehrfach belichtete Fotos und die Tropfen auf der durchscheinenden Fläche lassen im unscharf erkennbaren Hintergrund nur erahnen, was sich dahinter verbergen mag. Neuerdings rückt Richard Jurtitsch auch Pfingstrosen und aufgeblühten Löwenzahn ins Zentrum seiner Betrachtung - und versucht der Blume durch eine möglichst sachliche Darstellung das Übermaß der Lieblichkeit zu nehmen.

Mit einer handwerklich-grafischen Ausbildung ausgestattet, hat sich der 1953 in Wien geborene Jurtitsch schließlich für die reine Malerei entschieden. In den vielen Schichten dienen die zunächst gelegten Ebenen immer wieder dazu, auch maltechnische Risiken und Zufälle zuzulassen, die dann streng konzeptuell und realistisch in den oberen Schichten ergänzt und mehr oder weniger überdeckt werden. Richard Jurtitschs Bilder drängen sich dem Betrachter in Bildmotiv und Farbigkeit nicht auf, sie wollen keine Geschichten erzählen, sondern sie bieten sich dem Betrachter mit ihrer harmonischen etwas nostalgischen Stimmung als Zufluchtsort in konfliktreichen Zeiten an.

Biobuffet
Parallel zum Kunstangebot läuft das kulinarische Programm im Biobuffet mit kleinen Speisen vorwiegend von regionalen Betrieben, Biokaffee und Kuchen.

Kunst in der Landschaft XIII: "mehr oder weniger"
3. Saisonausstellung 2023
Maria Moser und Richard Jurtitsch

26. August - 29. Oktober 2023, Sa, So und Feiertag 10 – 18 Uhr
Eröffnung: 26. August 2023, 18.00 Uhr
Einführung zu Künstler und Künstlerin:
Silvie Aigner, Kunsthistorikerin und Chefredakteurin PARNASS
Musik von Klaus Trabitsch & Special Guest

Aussenderin / Pressebetreuung: Verena Kienast, verenakienast20@gmail.com

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