In der Ausstellung DYSTOPOLY 2023 werden im September, in aufgelöster Form des Regelkanons, die dystopischen Zustände unserer Erde, verursacht durch die kognitiven Utopien der menschlichen Zivilisationen, künstlerisch zum Ausdruck gebracht. Die Ästhetik des Verfalls, als permanenten Prozesses eines symbiotischen Lebenskreislaufs, ist der künstlerischer Inhalt. Die Verortung der Zeit in dem Moment „Jetzt“ als Summe aller komplexen, virtuellen Realitäten ist der Brennpunkt der künstlerischen Betrachtungsweise. Die Ausstellung wird mit interdisziplinärem, transmedialem künstlerischem Stilmittel zu einer ganzheitlichen Betrachtungsweise gestaltet und so dem Publikum zugänglich gemacht.
Auch im September und Oktober präsentiert die KÜNSTLERGRUPPE STACHEL© in den historischen Räumen der Fabrik ihre opulente, genreübergreifende Ausstellung DYSTOPOLY: Auf 1500 m² werden acht Räumen des alten Dachbodens zum künstlerischen Freiraum.
„DYSTOPOLY“
Eine metamorphe transhumanistische Reise zu den Gänseblümchen
Geöffnet wieder ab September jeden Freitag von 10 bis 18 Uhr und zu jeder Kunstintervention laut Programm sowie gegen Voranmeldung unter office@stachel.art in der Wilhelmsburger Steingutfabrik, 3150 Wilhelmsburg; Färbergasse 11
Die nächsten KUNSTINTERVENTIONEN in Ergänzung zur Ausstellung:
8. 9. 2023 (ab 15 Uhr) Bildende Kunstintervention „Schöne neue Welt“.
Die junge St. Pöltner Künstlergruppe Young Artists verwirklicht mit Mitteln der aktuellen „Street Art“ ihre utopische Weltsicht.
15. 9. 2023 (18 Uhr) Digitale Kunstintervention „Standpunkt“.
Musik interagiert zu den digitalen Visuals von Elena Romenkova. Der Gitarrist Karl Ritter führt uns mit seinem Klangteppich zu digital generierten, sich in Echtzeit verändernden Videos.
22. 9. 2023 (18 Uhr) Literarische Kunstintervention „Brief an Orest“.
Der Schriftsteller Iakovos Kambanellis, einer der bedeutendsten Künstler Griechenlands des 20. Jahrhunderts war 1943 bis zur Befreiung 1945 im Konzentrationslager Mauthausen inhaftiert. Elena Strubakis, die Übersetzerin seines Romans „Die Befreiung kam im Mai“, liest aus seinem Monolog „Brief an Orest“ indem Klytämnestra die Orestie aus ihrer Sicht erzählt.
29. 9. 2023 (18 Uhr) Musikalische Kunstintervention „Sphärenklänge“.
Das Panthalassa Ensemble und Arbor erschließen uns die Welt der polyphonen Obertöne.
Aussenderin / Pressebetreuung: GAMÜKL - Gabriele Müller-Klomfar, 1100 Wien; Hackergasse 4 / 1 / 32, Tel 0699/1-913 14 11, service@gamuekl.org , Presse-Downloadbereich auf: www.gamuekl.org