Liebe Raumfahrer:innen des Geistes,
wenn die Frau Landeshauptfrau eine Steilvorlage liefert, läuft der tüchtige philosophische Geist hinterher und hofft, dass beim philosophischen Spaziergang am So, 1. Oktober 2023 noch etliche andere Lust haben dem „Normalen“ auf die Spur zu kommen. Das Normale scheint fix verdrahtet mit der Aufklärung zu sein. Seit der Siegeslauf von Naturwissenschaft und Technik ab der Mitte des 18. Jahrhundert in Schwung kam, spricht man immer öfter vom Normalen. Davor benötigte man den Begriff kaum. Die Empörung über abnormales Verhalten und der missbräuchlichen Verwendung von Superkleber auf Österreichs Straßen, bewog die Politik dem Volk zu versichern, dass man Politik für normale Leute mache.
Wer rebellische Gefühle hat, der stellt das Normale in Frage und neigt zum Ungehorsam. Die Rebellion gegen das Aussterben aufgrund des Klimawandels trägt noch ein ziviles Gewand. Sollte das Normale nicht rechtzeitig von seinem Höhenflug zur Erde zurückkehren, steht zu befürchten, dass aus den zivilen Rebellen in naher Zukunft Baader, Ensslins und Meinhofs werden und die militärische Tracht anprobieren.
Richtig wäre, wenn sich am 1. Oktober Normale und jene, die das Normale für abnormal halten, gemeinsam Gedanken über die Frage „Was ist normal?“ machen.
Wir starten um 10 Uhr Gemeindeweg 57, 3422 St. Andrä-Wördern und um 17 Uhr in der CoHou-sing-Siedlung Lebensraum, Tannengasse 1 in 2230 Gänserndorf vor Top 7.
Wie immer besteht vor Ort die Möglichkeit sich auf ein anderes Thema zu einigen.
Eine formlose Anmeldung per Mail an Reinhard@philosophischer-praktiker.at für den Termin um 10 bzw. 17 Uhr ist aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl ratsam (max. 7).
Weitere Details: https://philosophischer-praktiker.at
Kosten: freie Spende
Aussender: Philosophische Praxis von Reinhard Krenn, reinhard@philosophischer-praktiker.at