New York, 1958: Mit der Gründung seiner Compagnie setzte Alvin Ailey ein unübersehbares Zeichen. Noch bevor die Bürgerrechtsbewegung unter Martin Luther King Fahrt aufnahm, positionierte sich der Choreograf mit seinen Tänzer:innen of Color als Kontrapunkt zur Weiß dominierten Tanzszene. Seither wuchs das Alvin Ailey American Dance Theater (AAADT), das sich der Bewahrung afroamerikanischer Kultur und der Entwicklung des Modern Dance verschrieben hat, zu einem zentralen US-amerikanischen Kulturbotschafter heran.
Im Festspielhaus St. Pölten zeigt Ailey II, die zweite Compagnie des AAADT, exemplarische Choreografien aus ihrem fast 50-jährigen Bestehen: Als Reise durch eine Landschaft der Erinnerungen stellt sich Freedom Series (2021) dar, in der Francesca Harper Identität und Gemeinschaft untersucht. Robert Battles The Hunt (2001) offenbart die räuberische Seite des Menschen von Ritualen in Gladiatorenkämpfen bis zum modernen Sport. Herzstück des Abends bildet das ikonische Werk Revelations (1960), in dem Alvin Ailey persönliche wie kollektive Erfahrungen aus dem Leben im ländlichen Texas einfließen lässt und Orte tiefster Trauer und großer Freude entlang afroamerikanischer Spirituals erkundet. Ailey II — Festspielhaus St. Pölten
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