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Veranstaltungen und Festivals

Jubiläen 2024 - Erinnerung an jüdische Künstler:innen und Baden

Am 7. März, 19 Uhr, Haus der Kunst, Baden

Haus der Kunst, Baden, Kaiser Franz Ring 7

Der „Pianist Wiens“ und Komponist Alfred Grünfeld (1852–1924) verbrachte jedes Jahr zwischen 1877 und 1923 einige Wochen in Baden, wo er – so wie in Wien – mit dem Kultur- und Gesellschaftsleben eng verbunden war. Er konzertierte jährlich im Kurhaussaal, im Stadttheater, spielte privat im Hotel „Grüner Baum“ und in Badener Salons. Zu seinem Freundeskreis gehörten einige Familien des jüdischen Großbürgertums, die in Baden Villen besaßen. Baden ehrte den berühmten Künstler 1924 mit einer Festausgabe der „Badener-Zeitung“ und mehreren Konzerten.

Die ebenfalls 1924 verstorbene Komponistin, Kunstsammlerin und Mäzenatin Mathilde Rothschild (1832–1924) war eine Schwester von Nathaniel Rothschild, dem Chef des Wiener Bankhauses. Nathaniel Rothschild besuchte gelegentlich Baden. Er unterhielt in Wien eine Kammerkapelle, die ab 1889 der Badener Kapellmeister Johann Brandl als Kapellmeister und Kompositeur leitete. Mathilde Rothschild war zwar selbst nie in Baden, ihr berühmtestes Lied „Si vous n’avez rien á me di re“ (1875) war in verschiedenen Arrangements sehr verbreitet und gehörte in der Orchesterfassung auch zum Repertoire der Badener Kurkapelle.

Theodor Herzl (1860–1904), der Begründer des Zionismus, war ab 1884 schriftstellerisch tätig, schrieb Feuilletons für die „Neue Freie Presse“ und hatte als Lustspieldichter an Wiener Bühnen Erfolg. Ab 1888 wurden seine Stücke auch am Badener Stadttheater gespielt. Bei einer Aufführung seines Einakters „Der Flüchtling“ 1889 in Baden gab Hugo Thimig ein Gastspiel. Herzls einziges Singspiel „Des Teufels Weib“ von Adolf Müller jun. vertont, hatte 1890 am Theater an der Wien Premiere, Alexander Girardi und Ilka Palmay sorgten für den Erfolg. Ausschnitte aus dem Singspiel wurden auch in Baden von der Kurkapelle gespielt.

Die in Wiener Neustadt geborene Camilla Frydan (1887–1949) war eine erfolgreiche Sängerin und Komponistin. Sie hatte in Wien Engagements als Diseuse am Raimundtheater, der Neuen Wiener Bühne und im Kabarett Fledermaus. 1910 heiratete sie den Bruder Egon Friedells, den Librettisten Oskar Friedmann und startete mit dem Künstlernamen Frydan eine beachtliche Karriere als Unterhaltungsmusik-Komponistin. Frydan dirigierte ihre Schlager und Tanzmusik selbst. Die erste Aufführung der von ihr 1934 im Etablissement Widhalm im Helenental dirigierten Revue „Kommt nach Österreich“ brachte ihr eine lobende Erwähnung in der „Badener Zeitung“.

Mitwirkende: Andrea Schwab – Mezzosopran; Hikaru Yanagisawa – Klavier; Ursula Erhart-Schwertmann – Violoncello; Isabella Sommer – Moderation
Werke und Texte von Alfred Grünfeld (1852–1924), Theodor Herzl (1860–1904), Mathilde Rothschild (1832–1924), Camilla Frydan (1887–1949)

Mit freundlicher Unterstützung des Zukunftsfonds der Republik Österreich

Aussenderin: Maria Peschka, maria.peschka@baden.gv.at

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