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Veranstaltungen und Festivals

Perspektive Programmkino: Des Teufels Bad

Am 5. Februar, 19.30 Uhr, A-Toll Amstetten

Mi, 05. 02. | 19.30 Uhr (OF) | A-Toll | ab 16!
DES TEUFELS BAD
Drehbuch u. Regie: Veronika Franz, Severin Fiala, AT/DE, 2024, 121 min., Drama


Des Teufels Bad ist das abgründige Psychogramm einer Hoffenden, Suchenden, Fliehenden, und basiert auf historischen Protokollen und einem wahren, bisher unbeleuchteten Kapitel österreichischer (Frauen)geschichte. Der Film gibt Frauen aus bäuerlichem Milieu, den Unsichtbaren und Ungehörten dieser Zeit, eine Stimme und zeigt ihren harten Alltag, der von religiösen Dogmen und Tabus bestimmt ist, die teilweise noch bis ins Heute nachwirken.

Oberösterreich im Jahr 1750: Eine Hingerichtete wird auf einem Hügel zur Schau gestellt. Die tiefreligiöse und hochsensible Agnes betrachtet die Tote voll Mitleid. Agnes ist jung verheiratet mit Wolf, findet aber keinen Zugang zu ihm. Sogar wenn sie intim mit ihm werden will, weist er sie zurück. Bald fühlt sie sich fremd in der gefühlskalten Welt ihres Mannes. Dass sich Agnes immer mehr zurückzieht, ist kein Wunder, denn alles um sie herum wirkt deformiert, hässlich, eitrig, kalt, nass und unwirtlich. Ihr inneres Gefängnis wird schließlich immer enger, und ihre Melancholie immer erdrückender. Ein Gewaltakt scheint für Agnes bald der einzige Ausweg zu sein.

Morde, die begangen wurden, um die eigene Hinrichtung herbeizuführen und damit der ewigen Verdammnis nach einem direkten Selbstmord zu entgehen, wurden von den Juristen des 18. Jahrhunderts als „mittelbare Selbstmorde“ bezeichnet. Besonders viele der über 400 dokumentierten Fälle betrafen Frauen, und ihre Opfer waren oftmals Kinder.

Agnes wird überaus eindrucksvoll von Anja Plaschg verkörpert, die sonst unter ihrem Künstlernamen Soap&Skin als Sängerin und Komponistin bekannt ist. Von ihr ist auch die Musik zum Film.

Des Teufels Bad wurde als österreichischer Kandidat in der Kategorie Bester internationaler Film für die Oscarverleihung 2025 ausgewählt. Der Kameramann Martin Gschlacht wurde im Rahmen der 74. Berlinale mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.

Der Titel des Films bezieht sich auf die „Melancholie“ als „Bad des Teufels“.

Trailer

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Aussender / Infos: Perspektive Kino Amstetten, newsletter@perspektivekino.at , www.perspektivekino.at , www.instagram.com/perspektivekinoamstetten , www.facebook.com/PerspektiveKino

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