ADA CHRISTEN | die große Favoritner Schriftstellerin
27. 2. 2025 (18.30 Uhr)
Olof-Palme-Hof / Haus der Begegnung
Per Albin Hanson Siedlung, 1100 Wien; Ada-Christen-Gasse 2B
Karten: VVK € 25,-/AK € 28,-/Stud. € 17,-
Tel 0677/634 715 33 www.ensemble21.at
THERESE | nach Arthur Schnitzler
Theater mit Musik von und mit Schauspielerin und Autorin RITA LUKSCH
und Musiker und Grammy-Gewinner GEORG O. LUKSCH
visueller Background von Filmemacher ERICH HEYDUCK
7. 3. 2025 (19.30 Uhr) Premiere
Weitere Vorstellungen (jeweils 19.30 Uhr): 8., 21., 22., 23. März 2025
Gleis21 Kulturraum, 1100 Wien; Sonnwendviertel/Bloch-Bauer-Promenade 22
Karten: VVK € 25,-/AK € 28,-/Stud. € 17,- | Tel 0677/634 715 33 www.ensemble21.at
21. 3. 2015 (20.00 Uhr)
Lenautheater Stockerau, 2000 Stockerau; Sparkassaplatz 2
Karten: € 28,-- / € 24,-- | Tel 0699/133 900 01, karten@lenautheater.at
25. 4. 2025 (19.00 Uhr)
Pop Up Kunstraum Stachel, 3040 Neulengbach; Bahnstraße 13
Karten: € 20,- | Tel 0677/634 715 33, ticket@ensemble21.at
ADA CHRISTEN - die große Favoritner Schriftstellerin
Mit humorvollen Betrachtungen hat sie sich für die Menschen eingesetzt, die es nicht leicht hatten: die Kinder der armen Arbeiterschichten, Alleinerziehende, mittellose Witwen. Ihr Schicksal berührt auch heute noch das Herz. Mit gesellschaftskritischen Werken beeinflusste Ada Christen die frühen Naturalisten und machte auf soziale Missverhältnisse aufmerksam!
Ihre Gedichte waren schlagartig ein Sensationserfolg, heute ist sie ungerechtfertigt in Vergessenheit geraten. Die Rolle der großen Favoritner Schriftstellerin wird von Rita Luksch gespielt, dazu gibt es feinst komponierte mikrotonale Klanglandschaften auf verschiedenen Instrumenten von Grammy-Gewinner Georg O. Luksch und einfühlsame, emotionale Visuals von Erich Heyduck.
Als Ada Christen ihre Werke schrieb, hatten große Teile der Bevölkerung noch keinen richtigen Zugang zu Bildung, die Kinder der armen Leute sollten bereits früh etwas dazuverdienen. Im Winter wurde um Brennmaterial gerauft und das letzte Brot musste genau eingeteilt werden. Die Zeitdokumente erzählen, dass die "gute, alte Zeit" nicht für alle Menschen so gut war. Trotzdem resignieren diese Menschen nicht, es überwiegt die Hoffnung auf eine bessere Welt und die Freude an den kleinen Dingen des Lebens.
THERESE - Romanbearbeitung nach Arthur Schnitzler
Therese möchte ein selbstbestimmtes Leben führen, unabhängig von den Eltern oder Männern. Geht das, ohne richtige Ausbildung, ohne einen Beruf? Sie will keine vorschnelle feste Bindung, sich nicht in eine Zufalls- oder Vernunftehe begeben. Selbstständig und auf eine fundamentale Weise selbstbewusst möchte diese junge Frau bleiben. So lebt sie bald als ledige, alleinerziehende Mutter im Wien des Fin de Siècle. Während sie als Erzieherin in der Stadt den Unterhalt für sich und ihren Sohn verdient, wächst dieser großteils bei fremden Menschen am Land auf.
Ein fein gegliedertes Psychodrama mit enormer Sogkraft, live eingebunden in die eigens dafür erstellten Kompositionen von Georg O. Luksch - komplexe musikalische Elemente unter Verwendung von Elektroakustik, Percussion und Gitarre. „Phänomenal, wie Rita Luksch mit unglaublicher Textsicherheit in die Rolle der Therese schlüpft und dabei phasenweise auch die Charaktere ihrer Mutter und ihres Sohnes annimmt.“ Neue Bühnenfassung der packenden, emotionalen Lebensgeschichte Thereses, der über 300 Seiten Roman bearbeitet von Rita Luksch als Ein-Frau-Show auf der Bühne - spannend wie ein Krimi!
Aussenderin / Pressekontakt: GAMUEKL – Gabriele Müller-Klomfar, 1100 Wien; Hackergasse 4 / Stiege 1 / Top 32, service@gamuekl.org , www.gamuekl.org