Pop-up-Galerie im Kunsthaus Horn, Wiener Straße 2, 3580 Horn
Dauer der Ausstellung: 20. 2. - 1. 3. 2026
Der Künstler liest Auszüge aus seinem lyrischen Roman „Holzers letztes Hemd“
Öffnungszeiten:
Fr 27. 2.: 15 – 18 Uhr | Sa 28. 2.: 15 – 21 Uhr - Lesung
So 1. 3.: 15 – 17 Uhr oder auf Anfrage: 0664 / 99391412
Zu seiner Lesung:
Vorgetragen werden Auszüge aus einem Text, der mehr der Lyrik als der Prosa zuzurechnen ist und sich nach und nach zu einer Art Roman entwickelt hat, zu einem Langgedicht mit Einschüben in Prosa. Wie auch die Geschichte seines Langfilms „ZIMZUM“, den Stefan Zeiler in Island und in Wien gedreht hat, ist es ein Monodrama und handelt vom Verschwinden eines Einzelgängers und von der Irrealität seiner Gedankenwelt.
Zum Künstler:
Stefan Zeiler ist in Klosterneuburg geboren, in Wien aufgewachsen und mit fünfundzwanzig Jahren nach München gegangen, wo er Malerei an der Akademie der Bildenden Künste studiert hat. Davor hat er eine Theaterausbildung in Paris gemacht, diverse Theaterworkshops sowie ein Volontariat in einer Filmproduktionsfirma. Nach vierzig Jahren in Bayern lebt er nun wieder in Österreich, im Waldviertel bei Pernegg. Seine künstlerischen Ambitionen sind breit gefächert, er zeichnet, malt, schreibt und macht Filme. In Zeilers Welterfahrung ist das Bild das Bestimmende. Sein bildhaftes Denken speist sich aus seinem Naturerleben. Seine Bilderfindungen sind immer gegenstandsbezogen, auch der Raum, das Licht sind ihm bedeutsam, etliches entsteht im Freien. Andere, aus der Vorstellung gemalte Landschaftsbilder zeigen keine Orte, die existieren, es sind eher Schauplätze eines inneren Geschehens. Zeiler malt oft ohne Vorsatz, ändert oder findet sein Motiv erst im Prozess des Malens. In der Zeichnung sucht er den absichtslosen Einfall, die spontan gesetzte Linie, ein Bezug zur sichtbaren Wirklichkeit ist stets gegeben.
Webseite des Künstlers: www.stefan-zeiler.de
Aussender: Stefan Zeiler, zeilerstefan@gmx.net