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Niederösterreichische Landeskorrespondenz

NÖ Landesausstellung 2026 in Mauer: „Wenn die Welt Kopf steht – Mensch. Psyche. Gesundheit.“

LH Mikl-Leitner: „Wichtigstes Regionalentwicklungsprojekt des Landes“
Am Dienstag informierten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, der wissenschaftliche Leiter der Landesausstellungen Armin Laussegger, der ärztliche Direktor des Landesklinikums Mauer Christian Korbel, die Obfrau der LEADER-Region Moststraße Michaela Hinterholzer sowie Amstettens Bürgermeister Christian Haberhauer über die NÖ Landesausstellung 2026. Diese findet von 28. März bis 8. November 2026 am Gelände des Landesklinikums Mauer sowie begleitend in 31 Gemeinden der LEADER-Region Moststraße statt.
 
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte, dass die „Niederösterreichische Landesausstellung seit 65 Jahren das wichtigste Regionalentwicklungsprojekt des Landes ist. 41 Ausstellungen mit rund elf Millionen Besucherinnen und Besuchern stehen für eine eindrucksvolle Erfolgsgeschichte.“ 2026 gehe man jedoch einen neuen Weg, unterstrich sie: „Eine Landesausstellung mitten im laufenden Betrieb eines Klinikums, so etwas hat es in dieser Form noch nie gegeben. Damit wird das Landesklinikum Mauer mit seinem Jugendstil-Ensemble von europäischem Rang zu einem Ort mit Zukunft weiterentwickelt.“
 
Rund 43 Millionen Euro investiert das Land Niederösterreich in Renovierung und Modernisierung. „Das ist verantwortungsvolle Kulturpolitik der Marke Niederösterreich: Wir bewahren unser Erbe und machen es fit für kommende Generationen“, sagte sie. Unter dem Titel „Wenn die Welt Kopf steht – Mensch. Psyche. Gesundheit.“ widmet sich die Landesausstellung einem der zentralen Themen unserer Zeit. Psychische Erkrankungen seien lange tabuisiert worden, heute gelte es, offen darüber zu sprechen und frühzeitig zu unterstützen. „Unser Ziel ist klar: Hinschauen statt wegschauen, stärken statt stigmatisieren und Menschen rechtzeitig die Hilfe geben, die sie brauchen“, so Mikl-Leitner. Mit der Ausstellung wolle man ein klares Zeichen für Enttabuisierung und einen respektvollen Umgang setzen. Ein besonderes Augenmerk liege auf Kindern und Jugendlichen mit interaktiven Stationen, Familienführungen und Workshops zu Gesundheit, Social Media und Fake News.
 
Die Landesausstellung blendet auch die NS-Medizinverbrechen am Standort nicht aus. Im Frühherbst 2026 wird ein Gedenkort beim Friedhof des Klinikums eröffnet, zusätzlich entsteht im Haus 18 ein dauerhafter Lernort, der auch über die Ausstellung hinaus bestehen bleibt. Zugleich wirke die Landesausstellung weit über das Klinikareal hinaus: Sie stärke das Mostviertel als Gesundheitsregion, sichere Arbeitsplätze und setze wirtschaftliche sowie touristische Impulse. Sieben Begleitprojekte, darunter die Erweiterung des Tierparks Haag, der „Birnenweg“ in Öhling, die Modernisierung von Schloss Ulmerfeld oder der „Raum der Stille“ in Haag, tragen zur nachhaltigen Entwicklung bei. „Diese Landesausstellung ist mehr als ein Kulturprojekt. Sie ist ein gesellschaftliches Signal, ein wirtschaftlicher Impuls und ein klares Bekenntnis zu unserer Verantwortung“, ergänzte die Landeshauptfrau.
 
Der wissenschaftliche Leiter der NÖ Landesausstellungen Armin Laussegger führte aus: „Im Zentrum der Ausstellung steht der gesellschaftliche Umgang mit psychischen Erkrankungen im Wandel der vergangenen 250 Jahre. Wir erzählen keine Fortschrittserzählung, sondern zeigen die historischen Entwicklungen in ihrer Komplexität auf: mit Brüchen und Widersprüchen. Die knapp 370 Objekte aus Geschichte und Gegenwart ermöglichen differenzierte Einblicke. Wir möchten damit Wissen vermitteln, Ängste abbauen und Mut machen, über psychische Gesundheit zu sprechen.“
 
Dass die Landesausstellung erstmals in einem Klinikum bei laufendem Betrieb stattfindet, erfordert besondere Vorkehrungen. Der ärztliche Direktor des Landesklinikums Mauer Christian Korbel betonte: „Für das Landesklinikum Mauer steht der Schutz der Privatsphäre unserer Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner an oberster Stelle. Neben baulichen Anpassungen setzen wir auf Sensibilisierung und speziell geschulte Kulturvermittlerinnen und -vermittler. Nur gemeinsam mit der Schallaburg Kulturbetriebsges.m.b.H. können wir diese besondere Landesausstellung professionell und verantwortungsvoll realisieren.“
 
Die Landesausstellung wird von 31 Gemeinden der LEADER-Region Moststraße getragen. LEADER-Region Moststraße Obfrau Michaela Hinterholzer erklärte: „Wir bereiten die Region so vor, dass aus dem Ausstellungsbesuch ein stimmiges Gesamterlebnis wird und Wertschöpfung in der Region bleibt.“ Amstettens Bürgermeister Christian Haberhauer ergänzte: „Die Niederösterreichische Landesausstellung 2026 ist ein historischer Meilenstein für Amstetten und die gesamte Region. Sie stärkt Amstetten als Zentrum für Gesundheit, Bildung und Innovation.“
 
Weitere Informationen: Cornelia Ritzer, Presse NÖ Landesausstellung, Tel.: 0664/60499 240, E-Mail: Cornelia.Ritzer@noeku.at
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