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Veranstaltungen und Festivals

Gut Gasteil – Jahresprogramm 2026 | Kunst in der Landschaft XIV „Am Weg“

"full house" am 11./12. April und 18./19. April, 10 - 18 Uhr, Prigglitz
Gut Gasteil, Charlotte Seidl Gasteil 1, 2640 Prigglitz
Tel 02662/45 633, seidl@gutgasteil.at , www.gutgasteil.at
 
Fünf Künstlerinnen und ein Künstlerduo prägen die neue Ausstellungssaison am Gut Gasteil im südniederösterreichischen Prigglitz. Von Mitte April bis Anfang Dezember laden Charlotte Seidl und ihr Team an Wochenenden und Feiertagen ein, zeitgenössische Kunstwerke von namhaften und weniger bekannten Künstlerinnen und Künstlern im Kunst- und Kulturgut am Fuße des Schneebergs zu entdecken. Das ganze Jahr über frei zugänglich ist das 14 Hektar große Areal der Kunst in der Landschaft auf den gekennzeichneten Wegen und mit geeignetem Schuhwerk.
 
Das traditionelle full house zum Saisonauftakt findet heuer am 11. und 12. April sowie am 18. und 19. April mit der reichen Auswahl an Kunstwerken der zahlreichen Gut Gasteil-Künstlerinnen und -Künstler statt. Dynamisch strukturierte Bilder mit Raumwirkung von Christa Bartesch und die expressiv zwischen Figur und Abstraktion pendelnden Werke von Andrea Schnell sind vom 25. April bis 21. Juni zu sehen. Leena Naumanen zeigt ihre kleinteiligen finnischen Holzschindelformate, die Natur und Vergänglichkeit in den Blick rücken, im Kontrast zu den großformatigen diffus-abstrakten Bildern der "Schichtarbeiter", für die die Ausstellung vom 27. Juni bis 23. August der letzte gemeinsame Auftritt ist. Die hyperrealistischen Pastell- und Öl-auf-Leinwand-Bilder von Angela Eisenköck und die plastisch pulsierenden Federzeichnungen und leuchtend farbigen Mischtechniklandschaften von Anna Maria Brandstätter sind bei der dritten Saisonausstellung vom 29. August bis 1. November zu sehen.
 
Das vorweihnachtliche "full house" vom 5. bis 8. Dezember bildet den Schlusspunkt der Saison am Gut Gasteil.
 
Unter dem aktuellen Thema "Am Weg" gibt es seit vergangenem Jahr wieder einige neue Objekte in der Kunst in der Landschaft zu erkunden: Frauenfiguren aus gebranntem Ton von Charlotte Seidl aus den Werkserien "Wartende" und "Windfrauen", Günter Blumauers Eisenblume mit dem Titel "Leben ohne Natur?", zwei Steinstelen von Hanno Metzler und Daniel Nudeschers "Holzstele 2".
 
Während der Öffnungszeiten gibt es im Biobuffet kleine Speisen aus Bioprodukten von regionalen Betrieben, Biokaffee und Kuchen.
 
Keramikbilder: "Gesammelte Frauenbilder"
In ihren großen Frauenfiguren, die in thematischen Gruppen markante Fixpunkte in der Kunst in der Landschaft bilden, reduziert Charlotte Seidl ihre Protagonistinnen formal auf klare Formen. Sie erhalten zwar alle individuelle Namen, ihre Gesichtszüge bleiben jedoch der Fantasie des Betrachters überlassen. Nun beschäftigt sich Charlotte Seidl jedoch ganz spezifisch mit den Gesichtern von Frauen, die sie – wie ihre "kleinen szenen" – in quadratische Tontafeln ritzt, malt und brennt. "Gesammelte Frauenbilder" nennt sie diese Keramikbilder. Reale Vorbilder dafür findet sie in ihrem persönlichen Umfeld ebenso wie in Zeitungen und Zeitschriften. Der Eindruck, den diese Bilder bei ihr erwecken, bestimmt die Auswahl, die empfundene Stimmung übersetzt sie in die neue Form.
 
25. April - 21. Juni 2026
Christa Bartesch und Andrea Schnell
Wie ein dichtes, geradezu plastisches Geflecht wirken die Linien und Flächen, die Christa Bartesch mit Pinsel überwiegend in Schwarz und Weiß in mehreren Schichten auf's Papier aufträgt. Weitgehend intuitiv und absichtslos malend, entzieht sie sich ausdrücklich jeder figuralen Gestaltung und lässt Farbe und unterschiedliche Papiere in einen dynamischen Dialog treten, in dem Struktur und Bildspannung im Vordergrund stehen.
Die zunächst intuitiv und absichtslos mit Tusche, Acryl, Öl und Kreide auf das Papier gezeichneten Linien und Farbflecken finden in Andrea Schnells Arbeitsprozess zunehmend ihre äußere Bedeutung und Bearbeitung. Sie sind in ihrer Expressivität zwischen Abstraktion und meist weiblicher Gegenständlichkeit ein poetischer Spiegel ihrer Gefühle, ihres Unbewussten und ihres Erlebens und offenbaren beim genaueren Hinsehen ironische und assoziative Details. Das Erscheinungsbild bewegt sich im Spannungsfeld der schwarzen oder tiefblauen Linie mit dem hellen Untergrund und konzentrierten Farbakzenten.
 
27. Juni - 23. August 2026
Leena Naumanen und "Die Schichtarbeiter"
Die finnische Künstlerin Leena Naumanen thematisiert in ihren aufwändig gestalteten und in einem intensiven Prozess hergestellten Bildern die Vergänglichkeit auf mehreren Ebenen. Dafür verwendet sie verwitterte Holzschindeln aus ihrem Herkunftsland, die die Spuren der Naturgewalten und die Beständigkeit über Generationen in sich tragen. Die kleinteiligen Arbeitsschritte der Aufbereitung, Auswahl, Kombination und Applikation auf dem Untergrund nehmen ihrerseits viel Zeit in Anspruch.
Als "Die Schichtarbeiter" haben die Theatermaler Bernhard Antl und Markus Schmidel den Begriff der Schicht zum Programm für ihr gemeinsames künstlerisches Werk gemacht: Jedes Bild entsteht in zahlreichen übereinander gelegten Ebenen aus Farbe und Papier in einem wechselseitigen Prozessablauf nach der Theater"schicht". Abstrakte Formen werden beim Betrachten zu stimmungsvollen Landschaften oder Wolkengebilden. "Die Schichtarbeiter" beenden ihre gemeinsame Arbeit mit der Ausstellung 2026 am Gut Gasteil, wo sie vor 15 Jahren zum ersten Mal mit ihrer gemeinsamen künstlerischen Arbeit an die Öffentlichkeit getreten sind.
 
29. August - 1. November 2026
Angela Eisenköck und Anna Maria Brandstätter
Mit ihren hyperrealistisch detaillierten Pastell- und Öl-auf-Leinwand-Malereien thematisiert Angela Eisenköck die Vergänglichkeit - sei es in der Darstellung von welkenden Blumen, stark vergrößerten Fragmenten oder wallenden und luftig drapierten Stoffstücken. Auf der Grundlage von Fotografien nähert sie sich mit Skizzen und Zeichnungen ihrem Bildgegenstand an und setzt ihn dann erst tatsächlich um: Mit starken Farben in vielen Schichten sowie Licht- und Schattenwirkungen, die das Objekt zum Leuchten bringen.
Fein gestrichelt, in abgestimmter Dichte, bringt Anna Maria Brandstätter ihre Objekte mit Tusche auf Papier zum Pulsieren und verleiht ihnen eine beeindruckende Plastizität. Dabei widmete sie sich naturbezogenen Formen im reduzierten Schwarz-Weiß-Kontrast und oft mit einem hohen Abstraktionsgrad. In ihren mit Eitempera, Pigmenten, Ölfarben und Mischtechnik gemalten und in Schichten aufgebauten Bildern stellen leuchtende Farben in unterschiedlicher Intensität einen Gegenpol zu den klar strukturierten Linien dar, mit denen sie Traumlandschaften und einen fantastischen Weltraum ausbreitet.
 
Der nächste Termin:
"full house" 11. und 12. April und 18. und 19. April 2026, 10 bis 18 Uhr
 
Aussenderin / Pressebetreuung: Verena Kienast, verenakienast20@gmail.com
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