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Infos der Kulturvernetzung Niederösterreich

Da geht was ab im Weinviertel!

Das Viertelfestival ist seit 25 Jahren kultureller Impulsgeber

Die Kulturvernetzung Niederösterreich hat die Menschen im Weinviertel im Vorfeld des Viertfestivals gefragt, was ihnen abgeht und 53 Projekten mit insgesamt rund 180 Veranstaltungen geben von 6. Mai bis 19. Juli die Antwort. Das Publikum erwartet ein facettenreiches Programm mit zahlreichen Uraufführungen, Premieren und Vernissagen, sowie der erstmaligen kulturellen Bespielung von außergewöhnlichen Spielstätten. Damit ist das Viertelfestival auch heuer wieder ein wichtiger künstlerischer und kultureller Impulsgeber für Niederösterreich. Das zeigt sich nicht nur live, sondern bereits vorab mit der Premiere des Musikvideos „Was geht ab? Das geht ab!“.
 
Seit nunmehr 25 Jahren wird über das Viertelfestival in Niederösterreich nachgefragt, was es an neuen Projektideen für den Kulturbereich gibt, und so manches heute renommierte Kulturprojekt ist aus einem Viertelfestivalprojekt hervorgegangen. „Auch ein Kulturland wie Niederösterreich mit vielen, teils seit Jahren äußerst erfolgreichen Kulturinstitutionen darf sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, sondern muss sich immer auch auf die Suche nach Neuem begeben – und diese Aufgabe erfüllt das Team der Kulturvernetzung mit dem Viertelfestival“, so die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
 
2026 startet das Festival mit dem Zirkusprojekt Plötzlich:Mensch am 6. Mai in der Pfarrkirche St. Ägyd in Korneuburg. Diese poetische Performance der Artistinnen Clara Zeiszl, Lisa Hochrainer, Alma Gall und Rosa Dreher mit der Musik von Gilbert Handler und dem Organisten Manuel Fröschl unter der Regie von Colleen Rae Holmes wird dann noch in drei weiteren Kirchen in Laa an der Thaya, Großrußbach und Mistelbach zu sehen sein. Mit dem Stück Kunst Blunzn im Nitsch Museum Mistelbach von Mathias Lefèvre mit Günter Franzmeier in der Hauptrolle und der musikalischen Spurensuche Wo ist die Schmida? der österreichischen Komponistin Johanna Doderer in Frauendorf an der Schmida seien noch zwei weitere außergewöhnliche Uraufführungen im Rahmen dieses Festivals hervorgehoben. Mit einem ihrer Solange-Projekte setzt die international agierende Künstlerin Katharina Cibulka auf einem Siloturm in Raasdorf erstmals in Niederösterreich bereits ab 5. Mai ein weithin sichtbares Zeichen für die Gleichberechtigung der Geschlechter.
 
Musik über alle Grenzen
Auch wenn bei vielen Projekten die Genregrenzen verschwimmen, spielt bei mehreren Projekten Musik eine zentrale Rolle. So sind beim grenzüberschreitenden dreitägigen Festival über die Grenze - přes hranice in Unterretzbach unter anderem ATTWENGER und das Kollegium Kalksburg zu hören. Im ehemaligen Schlachthof von Hollabrunn dominieren mit Auftritten von Kochkraft durch KMA und Baits dem Projekttitel entsprechend Female Voices. Mit dem Nino aus Wien ist eine große Stimme des neuen Wienerlieds bei Do schau her in Großmugl live zu erleben.
 
Ein besonderes Musikprojekt entstand mit Techno in the Winery in einem Weinkeller in Jedenspeigen. Bei diesem Konzertevent mit Weinbegleitung im geschichtsträchtigen Schloss erzeugen die Winzer Georg Dietzl, Michael Müllner und Werner Zirnsack und der Drummer Markus Schmid mit Gerätschaften aus dem Weinkeller faszinierende Sounds.
 
Zu einer musikalischen Naturführung lädt Daniel Muck in den Naturpark Thayatal ein. Rund um das Weingut Toifl in Kleinhöflein befasst sich das Ensemble SOIL, bestehend aus Flora Geißelbrecht, Anna Koch, Ralph Mothwurf, David Six und Simon Zöchbauer gemeinsam mit dem Bodenexperten Thomas Peham bei der Klang:Wanderung mit SOIL mit dem Thema Wein und vor allem den dafür notwendigen Böden – Bödenverkostung inklusive.
 
Vielfältige Arbeiten im Bereich der Bildenden Kunst
Das Thema Böden greifen auch Markus Wintersberger und Andrea Nagl in ihrem Projekt RELIQUIE WEIN4 auf, wobei sie sich der Geologie der Region in ihrer Ausstellung mit KI und Tanz annähern. In der Ausstellung MENTAL BORDER beleuchten Michaela Vrbkova und Alfred Hruschka in Falkenstein das Aufwachsen an der Grenze zwischen Österreich und Tschechien.
 
Mit dem Artist-in-Residence Projekt Yachtclub wird die ehemalige Jugendjustizanstalt Kirchberg am Wagram gemeinsam mit der Bevölkerung künstlerisch neu definiert. Wie in Kirchberg bildet auch in Absdorf beim Projekt UMSTEIGEN – KunstFeste‘26 die Bildende Kunst den Ausgangspunkt für ein vielfältiges künstlerisches Programm.
 
Theater in geschlossenen und an vielen öffentlichen Orten
Mit dem Thema Kunst im öffentlichen Raum befasst sich auch das Theaterprojekt Der Faden. Vom Suchen und Verbinden von Gregor Steiner und Birgit Karoh im Theater Winkelau in Loosdorf. Am Theaterradl sind Veronika Petrovic und Johannes Sautner mit Jura Soyfers Weltuntergang im Rahmen der 40-Jahrfeier des Theaters Westliches Weinviertel gleich durch mehrere Gemeinden unterwegs. Regie führt bei diesem Projekt wie auch bei der Uraufführung von Kunst Blunzn Ursula Leitner. Ebenfalls mobil ist das von Cordula Nossek und Liz Schiller entwickelte Stationentheater WASSERFLÜSTERER in Mistelbach.
 
Film und Tanz
Das Kronen Kino Mistelbach präsentiert neben einem Konzert mit der Indiepopband Laurenz Nikolaus und einem Public Viewing des Song Contests auch vom Land Niederösterreich im Rahmen von Come On! geförderte Nachwuchsfilme. Im Rahmen dieser Filmreihe kommt es auch zur Uraufführung vom Kurzfilm Kauf dir ein Eis! von Sonja Aufreiter.
 
Filmisch wird von Anna Josefine Holzer die von Männern geprägte Geschichte des ehemaligen Wirtshauses ihrer Familie in Pillichsdorf aufgearbeitet. Gemeinsam mit Männern aus dem Ort tanzen Simon Mayer, Daniel Bojanowsky, Paul und Roland Scheer zur Musik von Justin Konrad und Konstantin Josef. Im Tanzprojekt Nicht nur mein Bruder setzen sich Ron und Sonja Marlis Pfennigbauer tänzerisch und musikalisch mit ihrer Beziehung als Geschwister und ihren unterschiedlichen Zugängen auseinander.
 
Facettenreiches literarisches Angebot
Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Literatur. Neben Auftritten der Bachmannpreisträgerin Natascha Gangl in Falkenstein und einer Lesung von Michael Stavarič in Kirchstetten, lesen Mieze Medusa, Markus Köhle und Wolfgang Kühn mit Norbert Silberbauer, Gerhard Jaschke und Ilse Tielsch drei Weinviertler AutorInnen weiter, wandert eine queere Bibliothek über Dörfer und Plätze des südlichen Weinviertels in Richtung Mistelbach oder vereinen die Autorinnen Elisabeth Schöffl-Pöll und Ilse Gritsch literarische und kulinarische Schmankerl in der ältesten Bibliothek Niederösterreichs in Retz. Zu einem Poetry Slam unter dem Motto Sturm & Stimme lädt Katharina Wenty ins dakig in Gänserdorf. Ebenfalls in Gänserdorf bilden Gedichte die Grundlage für die genreübergreifende Theaterperformance DES KÜNSTLERS WAHRHEIT SKURRILE geDICHTE im ehemaligen Lagerhausturm.
 
Ökologie und Kunst
Den von Katharina Cibulka bespielten Siloturm in Raasdorf nutzt nach der Abnahme des SOLANGE-Netzes Armin Knöbl und Silosophie, um die hierzulande bedrohten Schleiereulen und Turmfalken nicht nur großflächig sichtbar zu machen, sondern ihnen auch längerfristig Nistplätze zu bieten. Nicht mit Tieren, sondern mit Pflanzen befasst sich die Künstlerin Johanna Finckh mit Take a Walk on the Wild Side, indem sie die Menschen in Stockerau für die Bedeutung von Wildpflanzen im Stadtbild sensibilisiert.
 
Viele Projekte mit jungen Menschen und verborgenen Talenten
Auch 2026 sind Schul- und Jugendprojekte Teil des Programms. Dabei erarbeiten Schülerinnen und Schüler selbst Theater-, Ausstellungs- und Filmprojekte und befassen sich dabei mit dem eigenen Ort, Fragen des Umweltschutzes oder lernen künstlerische Techniken kennen und selber anzuwenden. Mit dem RuWi-Musiktheater II wird ein großes Musical von Kindern unter professioneller Anleitung in der Region rund um Wolkersdorf gleich auf mehrere Bühnen gebracht. Mit der Wunschbox-Challenge befasst sich ebenfalls in Wolkersdorf ein Projekt intensiv mit den Wünschen und Vorstellungen von Jugendlichen.
 
Mit Hans Tschiritsch trifft im Schulmuseum Michelstetten zur Eröffnung von SchulMUSE einer der innovativsten Klangkünstler und Instrumentenbauer auf den Weinviertler Upcycling Künstler Herbert Unger, der mit Schülerinnen und Schülern im Museum eine Ausstellung gestaltet. Verborgene Talente treten in Groß Enzersdorf über mehrere Wochen in Erscheinung, wie auch in Wolkersdorf beim literarisch, musikalisch und performativen Projekt Loch’n und Leich’n im Kölla. Mit der Galerie Genuss & CO am Retzer Hauptplatz wird zudem im Rahmen des WEIN/4-Festivals der neue Ausstellungsraum der Kunstgruppe der Caritas in Retz eröffnet.
 
Leerstand als Chance
Großes Augenmerk legt das Festival im Weinviertel auf die Wiederentdeckung und künstlerische Bespielung leerstehender Gebäude. Diese werden dabei als Chance begriffen, Neues und teils Außergewöhnliches in die Ortschaften zu bringen. So lädt Gerald Straub in Orth mit seinem Projekt Pavillon gleich in mehreren Leerstandsobjekte zu einer Weltausstellung mit Eröffnungen, Empfängen und Präsentationen. In Groß-Enzersdorf wird ein altes Badehaus zu neuem Leben erweckt, während in Leitzersdorf Markus Guschelbauer und Lea Titz das alte Zeughaus der Feuerwehr in einen Begegnungsort der Vereine des Orts verwandeln. Weitere Projekte befassen sich mit leerstehenden Kellern, wie die performative Arbeit von Julia Vandehof in Leobendorf und das partizipative Projekt Zwischenraum Alte Schanzen in Hagenbrunn, mit leerstehenden Passagen, die in Hollabrunn mit Kunst und Kultur wieder zugänglich gemacht werden, oder mit leerstehenden Gemeindehäusern, wie Nico Wind und die Töchter der Kunst in Fallbach.
 
Werben mit den Kreativen des Weinviertels
Für die Bewerbung des Festivals wurde von der Kulturvernetzung Niederösterreich bewusst auf das kreative Potenzial des Weinviertels zurückgegriffen. So bildet eine Komposition aus dem Projekt Techno in the Winery in Jedenspeigen die Grundlage für eine Nummer, in der Mieze Medusa gemeinsam mit der Tullner Poetry Slammerin Elena Sarto anhand der Festivalprojekte eine Antwort auf die Fragestellung „Was geht ab?“ gibt. Diese Nummer dient auch als Festivaljingle und kann als Video auf www.viertelfestival.at/videos abgerufen werden. Für die Gestaltung der Übersichtskarte des Festivals wurde die in Korneuburg lebende Cartoonistin Monika Ernst engagiert. Und die Vielfalt der Projekte wurde im Vorfeld von der Fotografin Elisabeth Jegel in ausdrucksstarken schwarz-weiß Fotografien festgehalten, die am Ende des Festivals auf Einladung des künstlerischen Leiters Martin Breindl in der Galerie Fotofluss in Wolkersdorf zu sehen sein werden.
 
Ein Festival der Innovationen
Mit seinem bunten Programm, das sich jeglicher Schubladisierung verweigert, kann man beim WEIN/4-Festival überall Neues und das eine oder andere Unerwartete erleben. In diesem Sinne lädt das Festival zu einer Entdeckungsreise in die vielfältige und vor allem innovative Kulturlandschaft des Weinviertels ein. Viele der Kunst- und Kulturprojekte sind einmalige Erlebnisse – aber manche bilden wohl auch 2026 den Beginn eines weiterführenden spannenden kulturellen Angebots in Niederösterreich.
 
Das Programmbuch zum WEIN/4-Festival
Soeben ist die neue Ausgabe des Magazins KunstStoff erschienen. Sie beinhaltet interessante redaktionelle Beiträge und erstmals 40 Seiten WEIN/4-Festival Programm. Damit bietet sich eine vielseitige kulturelle Lektüre für die Osterfeiertage an!
 
www.viertelfestival.at
 
BILD: vlnr Martin Vogg (Geschäftsführer Kulturvernetzung Niederösterreich), Daniel Muck (Musiker, Projekt „Musik der Thaya entlang“), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Elisabeth Jegel (Fotografin, Projekt „FestBilder“), Werner Zirnsack (Winzer und Musiker, Projekt „Techno in the Winery“)
© Franz Gleiß
 
Aussenderin / Presserückfragen: Julia Püringer, Leiterin Marketing & Kommunikation, Kulturvernetzung Niederösterreich GmbH, 3100 St. Pölten, Hypogasse 1, Tel 0676/34 25 346, julia.pueringer@kulturvernetzung.at
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