Wir laden Sie herzlich ein, unser Künstlergespräch mit Herwig Turk zum Thema HOCHWASSER am 9. Mai 2026, 11:30-12:30 im Ausstellungshaus Spoerri zu besuchen und darüber zu berichten.
Was kann scheinbar wertloser Müll über unsere Gesellschaft erzählen? Was sagt er über unseren Umgang mit der Umwelt?
Es geht um Fragen, die uns alle betreffen: Was brachten und bringen wir in unsere Umwelt ein? Wie „reagiert“ diese Umwelt auf unsere Hinterlassenschaften? Wie lange dauert es, sie zu verarbeiten, aufzulösen in etwas anderes zu verwandeln?
Herwig Turk und Johannes Hoffmann haben bei „archäologischen Begehungen“ am Kampufer Zivilisationsreste geborgen, die vom Hochwasser angeschwemmt wurden und sich allmählich dem Boden anverwandelt haben. Vor ihrem endgültigen Verschwinden bewahrt, erfahren sie in Turks und Hoffmanns Kleinskulpturen und Installationen eine feierliche Aufwertung. Die ästhetische Präsentation täuscht jedoch nicht über die zivilisationskritischen Einsichten hinweg, die ein wesentlicher Teil dieser Arbeit sind.
Herwig Turk untersucht die Landschaft als Labor. Es geht ihm um die untrennbare Verwicklung menschlicher Aktivitäten und Nutzungsinteressen mit der Natur. Die Spuren dieser Nutzung schreiben sich in die Landschaft ein und modifizieren Kreisläufe oft auf so gravierende Weise, dass massive Störungen und Überformungen daraus resultieren.
Am 9. Mai, 11:30-12:30 lädt Turk im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Säkulare Reliquien - Eine Spurensuche entlang des Kamp“ zu einem Künstlergespräch ins Ausstellungshaus Spoerri ein.
Im Dialog mit den Besucher:innen gibt er Einblicke in seine künstlerische Arbeitsweise und zeigt, wie aus Schwemmgut ein vielschichtiges Bild unserer Gegenwart entsteht.
Das Künstlergespräch bietet Raum für Austausch, Fragen und Diskussion.
Sie sind herzlich eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten.
Aussenderin / Infos: Daniela Strobl, Kunststaulager Spoerri GmbH & Co. KG, Hauptplatz No.23 [Ausstellungshaus], 3493 Hadersdorf am Kamp, Tel 02735/20 1 94, office@spoerri.at , www.spoerri.at