Zwischen historischem Verkehrsweg und touristischer Attraktion
Universität für Weiterbildung, Dr. Karl-Dorrek-Straße 30, 3500 Krems
Raum L.2.33 im Trakt L, 2. Stock
Die Wachaubahn, eine der historischen Lokalbahnen Niederösterreichs, war einst die Lebensader für Ortschaften entlang der Donau. Ihre knapp 35 km lange Strecke verbindet Krems mit Emmersdorf und wurde 1909 eröffnet, um Handel, Pendlerverkehr und Tourismus gleichermaßen zu ermöglichen. In ihrer Blütezeit transportierte die Bahn täglich hunderte Menschen und war zentral für die wirtschaftliche Entwicklung der Region.
Nach Jahrzehnten der beinahe Stilllegung wird die Wachaubahn heute als Kultur- und Tourismusbahn betrieben. Sie lockt Besucher:innen mit Panoramablicken auf die Wachau und charmanten Stationen. Doch der Wandel wirft auch Fragen auf: Warum ist die Bahn heute kein öffentliches Verkehrsmittel mehr für die Bewohner:innen der Region? Welche wirtschaftlichen und infrastrukturellen Entscheidungen führten dazu, dass die Wachaubahn derzeit als touristisches Angebot weiterlebt? Weitere Infos
Aussenderin / Infos: ORTE Architekturnetzwerk Niederösterreich, Mag. Anna Gaidai, Organisation & PR, 3500 Krems, Steiner Landstraße 3, Tel 02732/78 374, gaidai@orte-noe.at , www.orte-noe.at