Kunstraum Konrad hat Ariane Mueller und Martin Ebner eingeladen in Puchberg am Schneeberg eine Ausstellung umzusetzten, welche innerhalb der und in Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten des Kunstraums als Ausstellungsraum, dem Umfeld und der Eingebettetheit in einen ländlichen Raum mit großstädtischer Anbindung entsteht. Dafür wird im Vorfeld und dann vor Ort ein installatives Projekt geformt, das aus einem Musikstück, genauer einem Liederzyklus, besteht, der in Reflexion auf den Ausstellungsort entwickelt wird. Die Lieder sind in ein Setting eingebunden, das sowohl den Kunstraum als auch spezifische Aspekte des Außenraums, die Straße und den Garten umfasst.
Die thematische Verankerung ergibt sich aus der Geschichte Puchbergs und seinem Status als Sommerfrischeort für österreichische Dichter*innen (exemplarisch hier Friederike Mayröcker und Ernst Jandl), der Vorstellung einer Möglichkeit einer Poetik aus der Begegnung mit der Landschaft, die aus den Texten der Literat*innen über diese Gegend spricht, und aus der Auseinandersetzung mit der Wiener Romantik, wie sie sich in den Texten der Literat*innen findet. Ein weiterer Bezugspunkt ist die lyrische Logik und metaphysische Abstraktion, die aus den Texten Ludwig Wittgensteins spricht, den es ebenfalls nach Puchberg verschlagen hatte und der sich dort in eine Art von existentieller Opposition zu seinem Umfeld begab.
Aussender / Infos: Kunstraum Konrad, Wr. Neustädter Straße 12, 2734 Puchberg am Schneeberg, hallo@kunstraumkonrad.com , www.kunstraumkonrad.com