Schloss Loosdorf, Loosdorf 1, 2133 Loosdorf
Museumsfrühling 2026
Ab wann betrachten wir Objekte und Artefakte als kaputt?
Wie bewegen wir uns zwischen der Ästhetik der Fragmentierung und der Zerstörung?
Wie lässt sich Materialität erkunden, wenn die Form verloren gegangen ist?
Eröffnen Scherben neue Weisen des Sehens?
Was macht Objekte wertvoll — und wie lässt sich die Geschichte dieser Sammlung bedeutungsvoll erzählen?
Das 2023 begonnene Projekt gipfelt in einer Ausstellung auf Schloss Loosdorf. Kollektive Betrachtungen werden in Kunstwerke, Interventionen und Performances übersetzt, die sich dem rätselhaften „Scherbenzimmer" zuwenden und neue Perspektiven auf ein vielschichtiges historisches Narrativ eröffnen. Anstatt um das Verlorene zu trauern, laden die Werke das Publikum dazu ein, die Bedeutung von Zerstörung neu zu überdenken — als Mahnmal, als Material und als Möglichkeit.
An der Ausstellung nehmen teil:
Christina Stadlbauer, Anne-Helen Mydland, Anne Xiridakis, Aureline Caltagirone, Bettina Zorn, Felix Schwentner, Graciela Faffelberger, Julia Geiszler, Julia Knappitsch, Laura Isselhorst, Lohan Blois, Lucie David, Sascha Zaitseva, Soah Kim.
Aussender / Infos: Ing. Gabriel Piatti, Schloss Loosdorf 1, 2133 Loosdorf, Tel 0650/811 52 91, gabriel@piatti.at , www.piatti.at , www.schloss-loosdorf.at