Adresse: Kammgarnzentrum (Innenhof), Hanuschgasse 1, 2540 Bad Vöslau
Dauer: 18.6. - 30.8.2026
Der mehrfach ausgezeichnete akademische Bildhauer Destan Gashi, der sein Atelier seit 2023 im Kammgarnzentrum von Bad Vöslau hat, zeigt bis Ende August, Skulpturen im Innenhof des Kammgarnzentrums von Bad Vöslau.
Eröffnung ist am Donnerstag den 18.6. um 16 Uhr, auch sein Atelier im Kammgarnzentrum auf Stiege 7/Tür 1 ist an diesem und die folgenden zwei Tage für interessierte Besucher geöffnet.
Offenes Atelier: Do 18.6. und Fr 19.6.2026, 16 – 20 Uhr | Sa 20.6.2026, 9 – 16 Uhr
Über den Künstler und die Ausstellung:
Der im Kosovo geborene und an der Brüsseler Kunstakademie zum Maler und Bildhauer ausgebildete Künstler Destan Gashi, lebt seit 1987 in Wien, seit 2023 hat er sein Atelier in Bad Vöslau.
Seit mehr als 50 Jahren macht er Kunst, unzählige Ausstellungen haben seither stattgefunden, zuletzt im Herbst des vergangenen Jahres im Europaparlament von Brüssel, wo er gemeinsam mit seiner Gattin, der Malerin Barbara Gashi, sehr erfolgreich, mehr als 20 Werke zeigte.
In seinem Bildhaueratelier im Kammgarnzentrum meißelt er Skulpturen aus feinstem Marmor. Eine Auswahl an Werken ist von 18.6. – 30.8.2026 im Innenhof des Kammgarnzentrums ausgestellt.
Zur Eröffnung dieser Ausstellung ist auch sein Atelier, das sich ebenfalls im Kammgarnzentrum befindet, nämlich auf Stiege 7/Tür 1, am 18.6. und am 19.6.2026 jeweils von 16 bis 20 Uhr, für interessierte Besucher geöffnet, ebenso am Samstag den 20.6. 2026, von 9 bis 16 Uhr.
Im Atelier sind mehr als 20 Skulpturen zu sehen. Hauptthemen seiner Bildhauerwerke sind: der weibliche Akt und Frauenköpfe. Das Material aus denen er diese meißelt ist vorwiegend Marmor aus Österreich, sprich aus der Wachau und aus Sölk, aber auch aus Portugal und aus Italien, sogar aus seiner Heimat dem Kosovo. Mal glatt poliert mal roh behauen, laden seine einzigartigen Werke den Betrachter unweigerlich ein, diese zu berühren und zu „begreifen“.
Destan Gashi liebt es die Maserung der Steine für seine Werke zu nützen und verleiht seinen Figuren, auch damit, eine ganz besondere Lebendigkeit. Der Bildhauer, der die Anatomie des weiblichen Körpers während seines Studiums nach dem Modell bis ins kleinste Detail studieren konnte, bringt heute seine Ideen ohne Modell oder Vorstudien direkt in den Stein.
„Taille directe“ nennt sich diese Arbeitstechnik im Französischen, bei der der Künstler die Formen in den Stein unmittelbar, also ohne künstlerische Vorlage ausarbeitet.
Ein Atelierbesuch ist übrigens auch an anderen Tagen, nach Voranmeldung, möglich.
Aussender / weitere Infos: Skulpturenatelier Gashi im Kammgarnzentrum, Hanuschgasse 1/Stg 7/1, 2540 Bad Vöslau, Tel 0676/59 75 836, atelier.gashi@chello.at , www.skulpturenatelier-gashi.at