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Veranstaltungen und Festivals

Galerie Gut Gasteil | Kunst in der Landschaft XIV: „Am Weg"

Eröffnung am 27. Juni, 18 Uhr, Prigglitz
Gut Gasteil Gut Gasteil, Charlotte Seidl & Team Gasteil 1, 2640 Prigglitz
Tel 02662/456 33, seidl@gutgasteil.at , www.gutgasteil.at
 
Kunst in der Landschaft XIV: "Am Weg" | 2. Saisonausstellung 2026
Leena Naumanen und "Die Schichtarbeiter"
27. Juni – 23. August 2026 | Sa., So. und Feiertag 10 – 18 Uhr
Eröffnung: 27. Juni 2026, 18.00 Uhr
Einführung zu Künstlerin und Künstlern:
Mag. Maria Christine Holter, Kunsthistorikerin, Kuratorin und Kunstkommunikatorin
 
Abseits des Trubels, der Krisen und Überforderung, bietet das Kunst- und Kulturprojekt Gut Gasteil im südniederösterreichischen Prigglitz seit mehr als 30 Jahren eine idyllische und inspirierende Oase.
 
Am 27. Juni lädt die Bildhauerin Charlotte Seidl mit ihrem Team ab 18.00 Uhr zur sommerlichen Eröffnung.
Die Kunstwerke der 2. Saisonausstellung regen bis 23. August zum Nachdenken, Meditieren und Träumen an: Die finnische Künstlerin Leena Naumanen verarbeitet für ihre rhythmisch strukturierten Bilder verwitterte Holzschindeln aus ihrer Heimat.
 
Das Künstlerduo Bernard Antl und Markus Schmidel zeigt zum letzten Mal die meist großformatigen, abstrakten Stimmungsbilder, an denen sie 15 Jahre lang unter dem Namen "Die Schichtarbeiter" gemeinsam gearbeitet haben.
 
Von den neuen "Frauenportraits", in kleinformatige Tontafeln geritzt und glasiert, hat Charlotte Seidl bereits mehr als 50 Variationen fertiggestellt. Die ersten 48 ausdrucksstarken Charakterbilder liegen nun in einem Katalog dokumentiert vor.
 
Auf dem 16 Hektar großen Wiesengrund führen gemähte Wege zu den Objekten der Kunst in der Landschaft, die heuer nicht nur wieder neue Kunstwerke bietet, sondern von den Besuchern als besonders wohltuend empfunden wird und überdies ein deutliches Zeichen des Widerstands setzt: Die Kupferplastik "Erdmutter" von Talos Kedl, die vor einigen Wochen von Kupferdieben gewaltsam entfernt und in einem Waldstück zwischengelagert worden war, konnte zwar sichergestellt werden, weist aber irreparable Schäden auf. Nun wird die "Erdmutter" vom Künstler in eine neue Form gebracht und als Symbol der Standhaftigkeit und der Mahnung wieder aufgestellt – fest verankert in der Erde.
 
Dazu gibt es neu einen großen Stahlkreis als Vogeltränke von Bildhauer Günter Blumauer, sowie neue Frauenfiguren und ein ebenso aus Ton gestaltetes und gebranntes "Schreitier" von Charlotte Seidl.
 
Aussenderin: Verena Kienast, verenakienast20@gmail.com
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