Ozeanien - Stereotype einer exotischen Welt
Nach der Annexion der Hawaii-Inseln durch die Vereinigten Staaten begann das Interesse an den polynesischen Inseln auf dem amerikanischen Festland rasch zu wachsen, was sich besonders in der Musik bemerkbar machte und in der so genannten Hawaii-Musik gipfelte, die sich mit und ohne Ukulele großer Beliebtheit erfreute. In der so genannten „Tin Pan Alley“-Ära, benannt nach einer Straße in New York City, in der die meisten Notenproduzenten und -verleger ansässig waren, wurden viele Hunderte von hawaiianischen Liedern komponiert und verkauft. Die klassischen Südsee-Klischees wurden immer wieder in einer sehr engen, verklärten und unrealistischen Interpretation aufgegriffen, nicht nur in den Texten, sondern auch in der visuellen Darstellung der Notencover. Die Attraktivität der Cover-Illustrationen war entscheidend, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Vortrag und Buchpräsentation des Kulturanthropologen und Ethnohistorikers Hermann Mückler: „Die Südsee in der Ära der Tin Pan Alley. Hawaiis territoriale Jahre 1900-1959“.
Musik: tropische Klänge.
Ausstellung der originalen Hawaii-Plakate.
Aussenderin / weitere Infos: Gutshof Fratres, Fratres Nr. 11, 3844 Fratres, Tel 0680/203 81 70, monika.freisel@gmx.at , www.kulturbruecke.com