Papier zählt zu den empfindlichsten Materialien in Sammlungen. Risse, Fehlstellen, Knicke, Verformungen oder Verschmutzungen beeinträchtigen nicht nur das Erscheinungsbild, sondern können auch den langfristigen Erhalt gefährden. Welche Maßnahmen lassen sich selbst durchführen und bei welchen Schäden ist fachliche Unterstützung erforderlich?
In diesem Praxiskurs werden typische Schadensbilder und deren Ursachen vorgestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen grundlegende Methoden im Umgang mit beschädigten Papierobjekten kennen und erhalten einen Überblick über geeignete Materialien sowie deren Einsatzmöglichkeiten. Anhand praktischer Beispiele wird vermittelt, wie Papierbestände schonend behandelt und aufbewahrt werden.
Der Kurs richtet sich an alle, die sich für historische Dokumente, Grafiken oder andere Objekte aus Papier interessieren und Grundlagen der Bestandserhaltung kennenlernen möchten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer legen unter fachlicher Anleitung auch selbst Hand an – und nehmen damit viel Wissen für die eigene Tätigkeit mit.
Bitte mitbringen: Arbeitskleidung, zwei Pinsel (Größe 4 bis 12), Lineal oder Geodreieck, Bleistift, Schere, Teppichmesser und Schneidunterlage, kleine Gewichte sowie zwei bis drei beschädigte Blätter oder kleinere Papierobjekte (max. DIN A1).
Wann: 16. Oktober 2026, 9–17 Uhr
Wo: Seminar- und Ausbildungszentrum Atzenbrugg
Referentin: Gabriele Brötzner, Papierrestauratorin
Alle Informationen zum Kurs und zur Anmeldung finden Sie auf der Website des Museumsmanagement Niederösterreich.
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Mag.a Marlene Romako, MA, fortbildung@noemuseen.at, Tel 0664/848 53 28
Aussenderin: Barbara Linke - Museumsmanagement Niederösterreich, barbara.linke@noemuseen.at