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Veranstaltungen und Festivals

Ausstellung Stephanie Seidl-Schulz "Der Schöpfungs-Prozess"

Vernissage am 14. Oktober, 19 Uhr, Theater am Steg, Baden
Theater am Steg, Johannesgasse 14, 2500 Baden
 
Die Künstlerin Stephanie Seidl-Schulz stellt in ihrer Ausstellung „Der Schöpfungs-Prozess“ den Schöpfungsmythos dem künstlerischen Prozess gegenüber. Während der Künstler eine reale Person ist, ist der „Schöpfer“ dieser Welt eine Idee, eine eigenständige, personifizierte Macht, die in den verschiedenen Kulturen unterschiedlich benannt und interpretiert wird.
 
Der Künstler steht vor der Leere seiner Leinwand oder des Papiers und füllt diese mit seinen Ideen, Vorstellungen und inneren Visionen. Er schafft sich eine eigene Realität. In dieser Ausstellung ist der Besucher aufgefordert an einem Gemeinschaftswerk mitzuwirken.
 
Den Schöpfungsmythos stellt die Künstlerin nach ihrer eigenen Interpretation dar: Aus der Dunkelheit taucht das Licht auf, aus dem Chaos entsteht Ordnung, ein Unten, ein Oben, die Elemente und letztendlich entwickeln sich aus undefinierten Wesen Tiere und Menschen.
 
Die Frage bleibt offen – wann kann sich der Schöpfer aus seiner eigenen Schöpfung zurückziehen? Wann kann er die Schöpfung sich selbst überlassen und was wird dann aus dieser werden?
 
Zur Person:
Stephanie Seidl-Schulz wurde 1962 in Deutschland geboren und übersiedelte mit den Eltern 1972 nach Österreich.
In den 90iger Jahren schrieb sie für den OÖ Kulturbericht und das Volksblatt über Künstler, ihre Arbeiten und ihre Visionen.
Vor wenigen Jahren entdeckte sie wieder ihre eigene künstlerische Ausdrucksweise. Inspiriert von der Malerin Marion Pass widmet sie sich vorwiegend der Kohle- und Bleistiftzeichnung, als auch der Aquarell- und Acrylmalerei. Gedanken und Zitate sind Teil ihrer Arbeit, sollen jedoch nicht die Bilder erklären und beschreiben oder den Betrachter in der Interpretation der Bilder beeinflussen. Sie stehen als eigenständige Ausdrucksweise zwischen den Bildern.
„Die bildende Kunst stellt für mich einen Ausgleich zu meiner therapeutischen Arbeit dar: hier kann ich ganz bei mir bleiben und meine eigene Realität schaffen.“
 
Eintritt frei!
Ausstellungsdauer: Do., 15.10. bis So., 25.10.2026
Öffnungszeiten: Di–Fr von 14.00–19.00 Uhr sowie während aller Veranstaltungen im Kreativzentrum/Theater am Steg.
 
Aussenderin / weitere Infos: Mag. Cornelia Znoy, Kulturabteilung, Tel 02252/86 800 522, cornelia.znoy@baden.gv.at
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